Am letzten Februarwochenende informierten BUND und Anwohner über die geplante Bebauung am Bahnübergang Karnaper Straße. Hildens Zukunft war dabei und hat Reaktionen von Spaziergängern und Standbesuchern eingefangen. Wer Lust hat, sich selbst ein Bild zu machen, kann sich hier einen Zusammenschnitt einiger Reaktionen anhören. Allerdings waren längst nicht alle am Stand befragten Hildener bereit, sich vor dem Mikrofon zu äußern.

http://kriele.podcaster.de/download/20150223_Bericht_Reaktionen_Infostand_Karnap_2.mp3

 

 

Wie ein Gefängnis, wie ein Ghetto oder einfach nur furchtbar! Die Reaktionen auf die Fotomontagen, die der BUND Hilden und einige Anwohner am Wochenende den Spaziergängern am Bahnübergang Karnaper Straße präsentierten, waren fast durchweg negativ. Die Bilder sollten verdeutlichen, wie der Zugang zu den Feld- und Waldwegen jenseits der Bahn künftig aussehen könnte, wenn Stadt und Bauherr ihre Pläne für die Kleingärten und die ehemalige Sängerwiese umsetzen würden.

 "Kann hier gebaut werden?", fragen einige Anwohner der geplanten Bebauung auf der alten Sängerwiese am Karnap in einem Flugblatt, in dem sie alle Argumente gesammelt haben, die ihrer Ansicht nach gegen das Vorhaben sprechen. Dass der Flyer gerade jetzt in den Briefkästen der unmittelbaren Anwohner landete, ist kein Zufall. Der Bebauungsplan 255 liegt noch bis zum 27. Februar 2015 im Rathaus, Raum 440 (Planungsamt), aus. Wer nicht ins Rathaus gehen möchte, kann auch im Internet den Entwurf zur Offenlage ansehen. Hier finden sich auch Informationen zur bisherigen Bürgerbeteiligung.

Wer sich mit den Argumenten der Gegner auseinandersetzen möchte, kann den Flyer hier herunterladen. Wer sich selbst nicht zutraut, eine Stellungnahme zu verfassen, das Projekt aber ebenfalls ablehnt, dem bieten die Anwohner einen Formbrief an, der nur noch unterzeichnet werden muss. Ein Ansprechpartner ist im Faltblatt genannt. Wichtig ist vor allem der Termin. Alle Einwendungen müssen bis 27. Februar bei der Stadt Hilden, Planungsamt, Am Rathaus 1, 40721 Hilden, eintreffen.