Alle Bauplanungen stoppen, die nicht auf einer gültigen Flächennutzungsplanung beruhen. Dieser Vorschlag ging dem Stadtentwicklungsausschuss zu weit. Die Vertreter der Hildener Bürger brachten am 18. September 2013 zahlreiche Bedenken gegen den Bürgerantrag vor. Nun haben die Initiatoren des Antrags ihren ursprünglichen Entwurf zurückgezogen und einen neuen Antrag eingebracht, der es unter anderem ermöglichen soll, Auflagen für solche Flächen zu beschließen, auf denen der Flächennutzungsplan grundsätzlich Bebauung zulässt.

Die von den Ausschussmitgliedern vorgebrachten "Bedenken nehmen wir ernst, lernen daraus", so die Verfasser des Antrags. Doch ein Anliegen bleibt erhalten: Neues Baurecht soll auch dem neuen Antrag zufolge erst dann gewährt werden, wenn der FNP grundsätzlich überarbeitet worden sei.

Die Antragsteller sprechen dabei nach eigenen Angaben vielen Hildenern aus der Seele, die keine weitere Verdichtung wünschen. In Hilden gebe es Leerstände, die sich noch verschlimmern würden, wenn Hilden den grünen Charakter verliere, den die Stadt bisher noch hat. Dann nämlich würden Familien sich nach anderen Wohnorten umschauen. Dabei wolle die Stadtverwaltung doch gerade Familien in der Stadt halten. Der neue Antrag wird am 6. November 2013 Thema im Stadtentwicklungsausschuss sein. (vk)