Der Hildener BUND-Sprecher Dieter Donner wollte es genau wissen und sich die Begründung des Bebauungsplanes für das Albert-Schweitzer-Gelände einmal direkt von den Verantwortlichen im Planungsamt erklären lassen. Doch nach der Aufschlüsselung der Kosten gefragt, musste die Mitarbeiterin passen. Der herbeigerufene Planungsamtsleiter seinerseits fand die Erklärung für die im Vergleich zur ersten Offenlage höheren Kosten nach Donners Darstellung nicht in den öffentlichen Unterlagen (wie z.B. dem Haushalt) und musste schließlich ein internes Papier zücken um die Einzelposten aufzuschlüsseln. Warum die Stadt den Restbuchwert des zum Abriss bestimmten Gebäudes in der Begründung mit 0,7 Mio.statt den bisherigen 2,7 Mio. Euro ansetzt, diskutiert Donner gar nicht mehr. Viel Geheimnis um öffentliche Güter, findet er und stellt der Hildener Öffentlichkeit seinen Erfahrungsbericht zur Verfügung. Eine Gegenmeinung konnte HildensZukunft heute leider nicht mehr einholen, da die Amtstuben schon geschlossen hatten, als der Erfahrungsbericht uns erreichte - allerdings freuen wir uns über jede Reaktion (auch gern von Seiten der Stadt) über unser Kontaktformular. Hier erstmal der Erfahrungsbericht zum Selberlesen.

Wer wissen will, ob die Kosten mittlerweile aufgeschlüsselt offengelegt werden, kann das noch bis 8.8.2014 selbst überprüfen. Bis dahin liegt der Bebauungsplan noch offen. Die Kostenplanung aus der ersten Offenlage 2013 können Sie ganz bequem hier auf Seite 36, die aktuelle Kostenplanung hier auf Seite 37 nachlesen.