Laut Vermarktungskonzept will die Stadt die Mieten für den öffentlich geförderten Wohnungsbau auf dem Albert-Schweitzer-Gelände auf maximal 8 Euro pro Quadratmeter deckeln. Nun bringt ein Anwohner nochmals ein Gegenkonzept ins Rennen. In einem offenen Brief an Baudezernentin Rita Hoff bittet er darum, erneut zu prüfen, ob nicht die Bestandsgebäude mit einem Wert von rund 1,1 Mio. Euro weiter genutzt werden könnten. Im Gegensatz zu den derzeit von der Stadt präsentierten Planungen setzt das Konzept des Architekten Norbert Hansmann nicht auf möglichst viele Wohneinheiten, um die Preise für die

Der Rat wird voraussichtlich an seinem Konzept für das Albert-Schweitzer-Gelände festhalten, nachdem in dem Areal zwischen Linden- und Kunibertstraße sowie der St. Konrad-Allee nach Schätzung der Verwaltung 120 Wohneinheiten entstehen werden. Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschuss stimmten mehrheitlich am Mittwoch, 19.11. 2014, dem Vorschlag zu. Damit ist sehr wahrscheinlich, dass auch der Rat in seiner nächsten Sitzung dem Bebauungsplan sowie der Flächennutzungsplanänderung zustimmen wird.

Nicht einigen konnten sich die Mitglieder des Wohnungsbauförderungsausschuss dagegen über das Vermarktungskonzept. Die Grünen etwa bemängelten, dass nicht genügend sozialer Wohnraum festgeschrieben sei und forderten Nachbesserungen. Unter anderem schlugen sie vor, die Baufläche WA3 vollständig der städtischen Wohnungsbaugesellschaft zu überlassen und auch die innovativen Wohnprojekte (etwa Mehrgenerationenwohnen) zu verpflichten die angestrebten 30% Sozialwohnungen einzuplanen.