Am 19. November 2014 dreht sich im Wohnbauförderungs- und Stadtentwicklungsausschuss alles um das Albert-Schweitzer-Gelände: Der Ausschuss wird nicht nur darüber entscheiden, ob Baurecht geschaffen wird, sondern auch gleich das Vermarktungskonzept beraten. Der Entwurf der Stadtverwaltung sieht vor, dass bis Ende 2017 alle Grundstücke des Areals vermarktet sein sollen. Bürgermeisterin Birgit Alkenings wünscht sich laut der von ihr gezeichneten Vorlage, "dass auf dem Grundstück der aufgegebenen Albert-Schweitzer -Schule eine neue Wohnbausiedlung für Jung und Alt, Familien und Singles, weniger betuchte und normalbetuchte Hildener - als "bunt gemischt" in bester Lage entstehen soll".

Die Einfamilienhausgrundstücke wird die Bauverwaltung demnach direkt einzeln vermarkten. Ein Baugrundstück für drei Mehrfamilienhäuser soll für innovative Wohnformen reserviert werden, zwei weitere für den öffentlich geförderten Wohnungsbau. Das bedeutet nicht zwingend, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft (WGH) dort bauen wird. Denn laut dem Vermarktungskonzept muss bei der Vergabe auch die Option offen gehalten werden, dass die Gebäude freifinanziert erstellt werden. Den Mietpreis für den Erstbezug will die Verwaltung dann auf 8 Euro kalt deckeln. Einen Überblick darüber, welche Grundstücke an öffentliche oder private Bauträger, an Initiativen oder Einzelpersonen verkauft werden sollen, gibt die Grafik unten, in einer besseren Auflösung auch die Anlage 2 zur Beschlussvorlage. Alle Unterlagen zur Sitzung am 19. November 2014 um 17 Uhr im Bürgerhaus finden Sie im Bürgerinformationssystem der Stadt Hilden.