Auch der Anblick aus Westen auf die geplante Lärmschutzwand hat Hildener und auch auswärtige Bürgerinnen und Bürger geschockt und zum Protest motiviert.

 

 

Ob die alte Wiese an der Karnaper Straße bebaut wird, ist noch offen. Noch liegen die Pläne im Bauamt offen und Bürger können dagegen Einwände vorbringen. Grafikerin Gabi Koenig, die in der Nähe des geplanten Baugebietes wohnt, hat ein Bild davon entworfen, wie ihrer Ansicht nach der Zugang zu Karnap-West aussehen könnte, wenn die Pläne umgesetzt werden. Wegen der Nähe zur Güterzugstrecke und zum Bolzplatz wird dort voraussichtlich eine hohe Lärmschutzwand errichtet. Um zu zeigen, wie diese Mauern das Bild der Landschaft verändern dürften, hat Gabi Koenig mithilfe eines Grafikprogramms Modelle dieser Wand in Fotografien der heutigen Landschaft eingefügt. Das Ergebnis ist erschreckend. Wird denn die Mauer tatsächlich so aussehen, wollte Hildens Zukunft von der Grafikerin wissen. "Es soll ja nur ein Eindruck entstehen", so die Antwort. "Die Höhen der Mauern sind annähernd richtig, aber nicht exakt gemessen." Ob den Hildenern die Aussicht auf den Anblick der Mauern gefällt, darüber müssen sie sich selbst ein Urteil bilden.  Am Samstag, den 21. Februar 2015 von 11 bis 15 Uhr, haben sie direkt vor Ort am Bolzplatz Karnaper Straße nahe der Bahnschranke Gelegenheit mit den Gegnern des Bauvorhabens zu diskutieren. Das Bauamt steht bis zum Ende der Offenlage am 27. Februar ohnehin jedem interessierten Bürger offen..

 

1-Bolzplatz Holz

Auch den Bolzplatz könnte bald eine hohe Lärmschutzwand begrenzen. Fotomontage: Gabi Koenig