Im Stadtentwicklungsausschuss am Mittwoch, 18.09.20 ab 17 Uhr im Bürgerhaus, Mittelstraße steht wieder einiges an Themen an:

Einmal der Bürgerantrag zur vorrangigen Überarbeitung des Flächennutzungsplanes (FNP) vor einer Entscheidung zu den Bebauungsplänen, wie Albert-Schweizer-Gelände und der
"alten Sängerwiese und des Mirabellenweges" in Karnap. Die Verwaltung empfiehlt Ablehnung, weil sie sich sonst umfassend "blockiert" sieht. Dazu haben wir alle Fraktionen in einer Erläuterung um Annahme gebeten und zwar aus folgenden Gründen: Weil der Antrag nur Bebauungspläne betrifft, die Änderungen des FNP erfordern und weil er auch nur der Beschlussfassung des Rates aus dem Jahr 2006 folgt. In der dazu erstellten Vorlage der Verwaltung ist als Fertigstellungsdatum der Überarbeitung des FNP das Jahr 2009 genannt und dies hat der Rat auch so beschlossen.

Die Offenlegung des Bebauungsplanes 254 mit der 46. Änderung des Flächennutzungsplanes hat begonnen und dauert bis zum 16.9.2013. 

Am Samstag, 7. September 2013 ab 10 Uhr werden MUT, BUND, Grüne Lunge und HildensZukunft wieder auf dem Alten Markt  Informationen zur Bauplanung geben und Einwendungen unterstützen und vorbereitete Einwände bereithalten.
Wer nicht die Gelegenheit hat, das vor Ort Angebot zu nutzen oder sich lieber selbst über das Internet eine Einwendung zusammenstellen möchte, kann den Einwendungsgenerator der MUT  frei nutzen.

Kurz vor der Sommerpause haben sechs Hildener in einem Bürgerantrag Rat und Verwaltung aufgefordert, den "Flächenfraß in Hilden zu stoppen". Rückendeckung bekommen die Antragsteller vom BUND Hilden. Nach Recherchen der Ortsgruppe hat der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche in Hilden knapp dreimal so stark zugenommen wie im restlichen Land. Im Landesdurchschnitt seien in den vergangenen zehn Jahren täglich zwölf Hektar versiegelt worden.